22.4.14

Casual

Habt ihr auch so etwas wie eine Lieblings-'Uniform'? Meine ist derzeit jedenfalls diese. Ihr habt sie vielleicht schon auf dem ein oder anderen Instagram Snap gesehen, denn ich muss mich wirklich bremsen, sie nicht jeden Morgen aus dem Schrank zu ziehen. Urbequem und trotzdem für die meisten Anlässe vernünftig angezogen. Und daraus besteht mein Lieblingslook: Lederhose: Witty Knitters | Slip-Ons: Mother of Pearl | Bluse: &Other Stories | Strick: Forever 21| Umhängetasche: Proenza Schouler. Und wenn wir grad schon bei Lieblingen sind, auf der Nase wird im Augenblick fast nichts anderes getragen, als das Modell mit hellem Rahmen von Garrett Leight. Habt einen tollen Dienstag!

14.4.14

N A T U R A L

Leandra Medine schrieb vor Kurzem einen fantastischen Artikel darüber, weshalb sie kein Make-up trägt und sich trotzdem irgendwie schön findet  - und das Make-up einen nicht unbedingt schöner machen muss. Recht hat sie. Make-up sollte die eigene natürliche Schönheit unterstreichen, nicht mehr und nicht weniger. Klar, auch ich trage eigentlich immer meinen 'Signature-Look' für jedes Outfit Post, d.h. etwas Puder, Bronzer, Rouge und immer Lidstrich und Mascara. So versuchte ich schon mich mit 14 Jahren zu schminken, nur ist es mir damals noch nicht ganz so gelungen. Heute könnte ich meinen Lidstrich auch im Dunkeln ziehen, dafür ist es schminktechnisch so ziemlich das Einzige, was ich gut beherrsche.

Dieser Post unterscheidet sich komplett von all den anderen veröffentlichten Beiträgen. Ich trage kein Make-up. Nada. Nix. Nichts bedeutet in dem Fall auch wirklich nichts. Ich habe auch nicht heimlich etwas Rouge oder ganz fein Mascara aufgetragen, wie das oft in den großen 'No Make-up' Kampagnen mit bekannten Schauspielern oder Models der Fall ist.

Die Bilder sind ganz spontan nach einem Tag am Strand voller Freude & Glück, mit noch leicht nassem Haar und salziger Haut vom Schnorcheln entstanden. Wie ich mich selbst darauf empfinde? Ich muss gestehen, es ist ungewohnt und irgendwie auch ein wenig intim, sich so ohne alles zu zeigen. Blonde Frauen haben immer noch einen kleinen Nachteil ungeschminkt vor die Haustür zu treten, gegenüber Ladies mit dunklem Teint und Wimpern. Ungeschminkt zu sein bedeutet nämlich fast auch unbetont, meine Wimpern sind so hell, dass man sie kaum sieht. Nichtsdestotrotz zeige ich mich gern so, ich bin glücklich auf diesen Bildern und Glück sieht man auch ohne Schminke.
Ich trage hier ein Kleid von Ètoile Isabel Marant und Pantoletten von Isabel Marant.

11.4.14

Istanbul Souvenirs


Hätte ich durch einen glücklichen Zufall am vorletzten Tag unserer Istanbul-Reise nicht noch die wohl schönsten Sandalen dieses Universums entdeckt, dann hätte sich dieses Mal meine Auswahl an Souvenirschätzen nur auf Interior Dekostücke beschränkt, die gibt es in Istanbul nämlich en masse.

Auch wenn es Spaß machte durch meinen neu entdeckten Lieblingsort ‚Karaköy’ zu schlendern (man sagte mir die Läden dort seien das Colette Istanbuls), hatte ich viel mehr Augen für die wunderbaren Dekoschätze, als für Kleidung. In einem Laden, der nur Limited Editions von Nike führt, hätte ich zwar jeden einzelnen Sneaker mitnehmen können, es gab nur schlichtweg keinen mehr in meiner Größe (die Modelle sind so begehrt, dass sie spätestens nach einer Woche allesamt ausverkauft sind).

Ich bin ja eigentlich gegen große Kaufhäuser, auch Malls genannt, aber das neu eröffnete Zorlu Center in Levent ist schon ein kleiner Knüller. Es lohnt sich allein schon wegen des Foodcourts dort einzukehren. Eataly aus New York und Jamie’s Italian sind nämlich ansässig. Bei Jamie’s genehmigte ich mir einen großen Teller Pasta Norma – sie waren fantastisch.

Und bei Beymen (auch im Zorlu Center) entdeckte ich sie dann: DIE Sandalen. Hätte ich meine Traumschuhe zeichnen müssen, wäre wahrscheinlich dieses Modell dabei herausgekommen. Sie sehen unglaublich edel aus und haben doch diesen lässigen Pariser Chic, den irgendwie alles von Celiné hat. Sie sind zeitlos und ich werde sie wahrscheinlich ähnlich oft, wie die Acne Velocite im Winter, jeden Sommer wieder vorholen.

8.4.14

The White Dress

Als ich im Urlaub einen kleinen Schnappschuss von diesem Outfit Post auf Instagram veröffentlichte, kamen die ersten Fragen in Richtung Hochzeit auf. Und obwohl es auf Gili Lankanfushi sogar eine kleine Kapelle gab, habe ich nicht geheiratet - nur, dass wir das am Anfang schon mal geklärt hätten ;) Wobei dieses zauberschöne Häkelkleid von Gat Rimon durchaus wie für die perfekte Strandhochzeit gemacht wäre. Es ist definitiv kein Kleid, das man 'eben mal so überschmeißt', es ist perfekt für laue Sommerabende, wie man sie meist nur im Urlaub erlebt. Ich bin gespannt, wie ich das Kleid in den Alltag integrieren werde, ohne mich durch den Rückenausschnitt zu nackt zu fühlen. Fest steht, es ist das wohl allerschönste Kleid meines Kleiderschrankes und deswegen nehme ich diese Herausforderung mehr als gerne an.


1.4.14

M A L D I V E S

Es gibt Orte auf dieser Welt, die noch viel schöner sind, als jedes schwärmende oder entzückende Wort sie je beschreiben könnte, auch Bilder werden ihnen meist nicht ansatzweise gerecht. Solch ein Ort ist Gili Lankanfushi auf den Malediven. Ich war bereits schon zweimal auf den Malediven, aber Gili ist anders, die Farbverläufe des Meeres von glasklarem Türkis, über Azur - bis zu einem satten Dunkelblau sind intensiver als auf anderen Inseln, die Menschen noch netter, die Liebe zum Detail, lässt einen vor Begeisterung manchmal wirklich sprachlos zurück. Ich erwischte mich dabei, wie ich kaum eine Seite meiner unzähligen mitgebrachten Bücher las, weil ich meinen Blick lieber Stunden übers Meer schweifen lies, als zu lesen.
Als ehemaliges Resort der Six Senses Kette, setzt Gili seinen ökologischen Ansatz weiter fort. Man findet viel Naturmaterialien wie Holz, es gibt einen eigenen Kräuter- und Gemüsegarten auf der Insel, es werden keine Plastik, sondern Glasflaschen verwendet und so weiter und so fort. An Luxus fehlt es einem dabei an keiner Stelle, im Gegenteil, ich habe mich selten so wohl in einem Resort gefühlt.
Das Motto der Insel 'No News - No Shoes' wird konsequent durchgesetzt, auch beim Abendessen erscheint nicht ein einziger Gast in Schuhen, wir machten diesen Fehler am ersten Abend und haben seitdem unsere Schuhe im Schrank gelassen, als Einziger mit Schuhen fühlt man sich plötzlich nämlich genauso unbehaglich, wie umgekehrt. Es ist zudem so ein herrliches Gefühl, eine Woche barfuß laufen zu können.
Um es kurz zu machen, wir hatten das Glück, ein Upgrade zu bekommen und im 'Private Reserve' zu wohnen. Auch hier ist es schwer, den speziellen Zauber und vor allem dir Größe dieser Wasservilla in Worte zu fassen. Sie ist nicht mit dem Steg zur Hauptinsel verbunden und kann nur per Boot erreicht werden. Morgens zum Frühstück schon eine kleine Bootstour zu genießen ist so mit das Tollste, was ich je erleben durfte.
Zugegeben die erste Nacht war etwas merkwürdig, so ganz alleine auf dem Meer und keine weiteren Villen um einen herum, doch am Tag war diese Einsamkeit & Privatsphäre das größte Glück.
Das Private Reserve verfügt über eine eigene Wasserrutsche und ich bekomme im Nachhinein nicht mehr zusammen, wie oft ich von dort in die glasklare Lagune gerutscht bin.
Was einige von euch möglicherweise noch interessiert, denn ich habe schon unzählige Mails mit Fragen bekommen - meine Begegnung mit Carine. So ganz kann ich es nämlich auch noch nicht fassen, plötzlich beim Frühstück neben ihr zu sitzen. Ich entdeckte sie am vorletzten Tag unserer Abreise. Dabei war ich mir zunächst nicht sicher, ob sie es wirklich ist, so kam sie immer ungeschminkt und mit Hut und ich nahm an, dass jemand wie sie, doch eher in der eigenen Villa frühstückte. Doch als ihr Ehemann neben ihr auftauchte, war ich mir sicher - SIE war es. Ich wollte natürlich unbedingt ein Foto von ihr, doch war mir natürlich bewusst, dass sie sich privat im Urlaub befand und sich höchstwahrscheinlich Schöneres vorstellen konnte, als für ein Foto zu posieren, woraus ihr Alltag schon größenteils besteht.

Zudem machte ich mir Sorgen, dass sie ungeschminkt wahrscheinlich noch weniger Lust darauf hatte, sich überhaupt fotografieren zu lassen. Ich hoffte also auf den Abend, doch sie kam nicht. Unser Lieblingskellner, der sich morgens öfters mit ihr unterhielt, erzählte uns, dass sie ausschließlich im japanischen Restaurant der Insel esse und ja, dass sie schwierig sei, gerade was Fotos anginge.
Nicht gerade positiv bestärkt, kam sie am nächsten Tag mit Badeanzug, Hut und großer Sonnenbrille zum Frühstück und wirkte so versteckt, dass ich mich kaum traute hinzusehen. Ich gab die Hoffnung bereits auf, als sie sich am Morgen unserer Abreise, direkt neben uns saß. Unser Boot zum Flughafen stand bereit und meine Family machte sich bereits auf. Es war die letzte Chance. 

Kurzer Blick zum Tisch, ihr Ehemann schaute böse in meine Richtung, er ahnte wahrscheinlich schon von meinem Vorhaben. Ich weiß gar nicht mehr genau, was mein erster Satz war, aber sie lächelte sofort, ihr Ehemann nicht, sie sprang auf und überlegte sogar laut, wo denn das Licht am besten sei. Sie stellte mir unheimlich viele Fragen, die ich in meiner Aufregung versuchte, vernünftig zu beantworten und war die netteste Person überhaupt. Sie meinte, dass sie sogar schon das zweite Mal Urlaub auf Gili machen würde, was ich mehr als nachvollziehen kann.
Ich habe jedenfalls versucht, den Zauber der Insel einzufangen, aber dieses Gefühl, wenn du auf dem Boot zurück zum Flughafen sitzt und dir alle Menschen, die du in der Zeit lieb gewonnen hast, nachwinken, dein gesamter Körper von diesen herrlichen Tagen mit Glücksgefühlen durchströmt ist, dann fallen einem kaum Worte ein, die dieses pure Glück annähernd beschreiben können. Mir lief eine kleine Träne die Wange herunter, als ich auf dem Boot saß und auf die winkenden Menschen sah und zugleich wurde mir bewusst, dass dies der bisher schönste Urlaub meines Lebens war. Und auch wenn ich das Paradies nur zum Teil fotografisch festhalten konnte, weil man manches eben einfach nicht festhalten kann, so bleibt die Erinnerung. Dazu sagte der Dichter Jean Paul schon ganz richtig: 'Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.'

20.3.14

Frühlings & Alltagslook mit Beautystories

Welche Frau liebt es nicht, von Profis gestylt zu werden und sich um das Make-up mal keine Gedanken machen zu müssen. Da dies im Alltag leider eher die Ausnahme bleibt und man als heller Typ mit Make-up einfach sehr viel frischer aussieht, habe ich auf Beautystories, dem neuen Blog von Douglas, all meine Lieblingsprodukte für mein liebstes Everyday & Frühlings-Make-up verraten, selbstverständlich mit kurzer step-by-step Anleitung. Von Foundation, über die beste Mascara bis hin zum Lippenstift, der einen sofort wacher ausschauen lässt, ist alles dabei. Hier geht es zu meinem Look - ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern.

17.3.14

O F F // Maldives

Ich kann es noch immer nicht ganz fassen, gleich ist es so weit und der Flieger hebt ab in Richtung Malediven. Kurz vorher macht immer eine leichte Form von Aufgeregtheit bei mir breit, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ein wenig Flugangst habe. Ich wollte vorher noch mal ein kleines Lebenszeichen von mir geben, so haben mich die Hausarbeiten in letzter Zeit stark eingenommen und ich hatte wenig Zeit meiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen und für euch adäquat Posts zu schreiben. Jetzt werden die Energiereserven wieder aufgefüllt und dann könnt ihr euch nach dem Urlaub über Malediven Impressionen freuen. Die Eindrücke vom letzten Urlaub im Paradies vor zwei Jahren, zählen noch heute zu den beliebtesten Posts. Aber ich kann's verstehen, es ist dort gewiss auch nicht schwer, gute Bilder zu machen.

So ich bin erst mal weg, ich habe mir fest vorgenommen, die meiste Zeit offline zu genießen und jeden Moment auszukosten. Ein erstes Lebenszeichen folgt sicher trotzdem bald auf meinem Instagram Account @styleshiver. So ganz ohne kann ich dann sicher doch nicht. Bis bald meine Lieben & tschüss.

11.3.14

Welcome Spring!

Celine Trio Bag; Forever 21; Hamburg; Lala Berlin; Sergio Rossi Heels; Spring; Tagesoutfit
Boyfriend Jeans: Forever 21 | Vest: Lala Berlin | High Heels: Sergio Rossi | Blouse: Forever 21 | Trio Bag: Celiné

Ist es nicht schön, wenn es nach so langer Zeit immer noch Premieren auf dem Blog gibt? Ich glaube, ich habe noch nie einen Zopf in einem Outfit Post getragen. Ohne Witz. Ich weiß auch gar nicht wieso, wahrscheinlich weil ich mich mit offenen Haaren einfach lieber mag. Und was noch hinzukommt, ich habe was Haare anbelangt wirklich zwei linke Hände. Zopf und Dutt sind so mit das höchste der Gefühle, was mir Frisurentechnisch gelingt. Meine Haare sind durch den Winter allerdings so nachgedunkelt am Ansatz, da war der Zopf quasi meine letzte Rettung. Ansonsten ist das Outfit wahrscheinlich außergewöhnlich farbig. Ich trage eine Weste von Lala Berlin, eine Boyfriend Jeans von Forever 21, High Heels von Sergio Rossi, die Bluse ist ebenfalls von Forever 21 und die Trio Bag von Celiné. Habt einen tollen Start in den Dienstag!

Celine Trio Bag; Forever 21; Hamburg; Lala Berlin; Sergio Rossi Heels; Spring; Tagesoutfit
Celine Trio Bag; Forever 21; Hamburg; Lala Berlin; Sergio Rossi Heels; Spring; Tagesoutfit
Celine Trio Bag; Forever 21; Hamburg; Lala Berlin; Sergio Rossi Heels; Spring; Tagesoutfit
Celine Trio Bag; Forever 21; Hamburg; Lala Berlin; Sergio Rossi Heels; Spring; Tagesoutfit
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